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Auf dem Weg zum Lichtfest Leipzig 2019: Victoria Coeln über die Idee der Lichträume

„Durch Licht entstehen ganz neue Formen von Räumen, soziale Räume, Raumaneigungen…. Aneignungen, die ja auch vor 30 Jahren ganz wichtig waren. Heute machen wir das über das Mittel der Kunst“, so Victoria Coeln über die Idee der Lichträume. In Reflexion der Montagsdemos von 1989, die sich buchstäblich immer mehr Raum entlang des Leipziger Innenstadtringes eroberten, werden im Vorfeld des 9. Oktobers 2019 sechs Lichträume geschaffen, und zwar beginnend am Mittwoch, den 4. September, danach jeden darauffolgenden Montag bis zum 9. Oktober. Das Fortschreiten des Lichtes spiegelt also das Fortschreiten der Ereignisse ’89. Am 9. Oktober dann wird der gesamte Innenstadtring zum Lichtring. Produktion: Werkblende GbR Leipzig

Auf dem Weg zum Lichtfest Leipzig 2019: Das Lichtstudio im MdbK Leipzig

Performen, entdecken, experimentieren – dazu lädt das Lichtstudio im Museum der bildenden Künste vom 3. Mai bis 31. Juli 2019 ein. Es ist zugleich Ausstellung und Arbeitsplatz von Victoria Coeln. Im Fokus stehen Gespräche mit Zeitzeugen, die in unterschiedlichen Lichtsituationen stattfinden. Dabei entstehen kaleidoskopische Schatten und Bewegungen, die gefilmt und anschließend bearbeitet werden. Dieses Material wird zum Lichtfest 2019 an Fassaden entlang des Leipziger Innenstadtringes projiziert. Den Besuchern des Lichtstudios bietet sich die Möglichkeit, den Arbeitsprozess hautnah mitzuerleben und selbst ein Teil der Projektionen zu werden. Produktion: Werkblende GbR Leipzig

Auf dem Weg zum Lichtfest Leipzig 2019: Die Bildsprache von Victoria Coeln

Victoria Coeln konzentriert sich in ihrer Licht- und Bildsprache auf vier wesentliche Elemente: Raster, Lichtlinien, Farbflächen sowie Licht- und Schattenprojektionen. Alle Elemente werden am 9. Oktober in Projektionen an Fassaden, in Parks und auf Straßenflächen zu finden sein. Während die Raster relevante Orte von ’89 aufgreifen, verweisen die Lichtlinien auf unsichtbare Spuren, die die Demonstrierenden damals gezeichnet haben. Die Farbflächen zeigen die Vielfalt der Gesellschaft, ergänzt durch die im Lichtstudio produzierten Schattenprojektionen. Schließlich vollenden und verändern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lichtfestes mit ihren eigenen, flüchtigen Schatten das Gesamtbild. Produktion: Werkblende GbR Leipzig


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